Der Keynote-Speaker der Zukunft – Trends aus der Keynote-Speaker-Community

Die technischen Möglichkeiten im Umfeld einer Veranstaltung werden immer vielfältiger. Die Teilnehmer werden zudem immer technik-affiner, sprich: sie sind zunehmend zumindest mit der Anwendung von technischen Kommunikations-Möglichkeiten vertraut und binden diese auch zunehmend in ihren Alltag ein. Entsprechend steigt die Erwartungshaltung, dies auch im Rahmen einer Veranstaltung tun zu können – der erfolgreiche Keynote-Speaker der Zukunft weiß das und nutzt diese Möglichkeiten, um die Verbindung mit den Zuhörern zu stärken und sie in seine Ausführungen mit einzubinden.

Was bringt die Zukunft?

Die Thematik „Virtuelle Präsentationen und Kongresse“ wird seit einiger Zeit zunehmend diskutiert und nicht wenige Fachleute sehen hier die Zukunft. Zu verlockend sind die Vorteile: Zeit- und Kosten-Ersparnis, Unabhängigkeit von Ort und Zeit etc. Dennoch sehen wir hier weniger eine grundlegende Änderung als viel mehr eine relevante Ergänzung zum physisch-persönlichen Kontakt.

Natürlich werden diese neuen Tools zunehmend an Bedeutung gewinnen, im gleichen Zuge aber werden die persönlichen Aspekte, der „face-to-face“-Austausch, immer wichtiger. Aber dessen Bedeutung wird sich eben zunehmend auf die Interaktion fokussieren, die reine Informations-Vermittlung wird in ihrer Bedeutung zurückgehen zugunsten der individuellen, persönlichen Ansprache, der Betreuung und der Interaktion vor Ort.

Kleineres Publikum

Hand in Hand mit der technologischen Entwicklung, mit der Informationen zeit- und ortunabhängig kommuniziert werden können, wird die Entwicklung zu einem immer kleineren Publikum gehen. Wer sich lediglich für den faktischen Inhalt einer Konferenz oder Veranstaltung interessiert, wird es nicht mehr als zwingend notwendig empfinden, vor Ort zu sein – er kann sich die Informationen ja auf anderen Wegen leicht beschaffen.

Die physische Veranstaltung wird hingegen von denjenigen Teilnehmern besucht werden, deren Interesse sich eben weiter erstreckt als auf die reine Information: auf Interaktion, auf persönliche Gespräche, auf neue Ideen, die sich aus eben diesen Gesprächen entwickeln und auf die Kontakt-Pflege mit anderen Teilnehmern. Diese Entwicklung hat, wie wir gesehen haben, Auswirkungen auf die Anforderungen an die Keynote-Speaker der Zukunft, wird aber mittelfristig auch Einfluss haben auf die Auswahl von Locations.

Strategischer Einsatz von Technologien

Um den Einsatz von neuen Technologien und Tools erfolgreich und zielführend zu gestalten, müssen diese gezielt und strategisch eingesetzt werden: Interaktive Elemente sind dann sinnvoll, wenn sie den Zuhörern einen echten Mehrwert, Erkenntnisse liefern, die sie ohne diese Technik nicht haben könnten. Sie sind auch nur dann erfolgreich, wenn die Teilnehmer sich aktiv daran beteiligen können und die Ergebnisse bzw. Aussagen direkt beeinflussen können. Dann erst wird die Interaktivität als solche wahrgenommen.

Es gibt verschiedenste Arten von interaktiven Elementen, die diese Bedingungen erfüllen: das Abrufen von Feedback ist eine solche, aber auch die Möglichkeit, dass Teilnehmer aktiv den Verlauf einer Präsentation oder Thematik beeinflussen können. Ebenso ist das Einbinden virtueller Umfragen oder Q&A-Sitzungen in Echtzeit ein als relevant empfundener Mehrwert. Ein gutes Beispiel dazu ist in der Rede von Mariano Sigman und Dan Ariely über „The wisdom of the crowds“ zu finden.   

Inhalt und Visualität

Eine Präsentation oder ein Gespräch ist dann am wirkungsvollsten, wenn die Sprache nicht das einzige eingesetzte Instrument ist. Wenn das Publikum auf mehreren, sich ergänzenden, sensorischen Ebenen angesprochen wird, steigert das sowohl Aufmerksamkeit als auch Akzeptanz des Inhaltes. Entsprechend kommt dem Präsentations-Design eine immer stärkere Bedeutung zu.

Aus ihrem Alltag ist der „Teilnehmer der Zukunft“ gewöhnt, mit modernsten Präsentationsformen, mit interessanten Grafiken und interaktiven Modellen konfrontiert zu werden. Vermisst er dies, so wird er schnell eine Rede als langweilig empfinden und seine Aufmerksamkeit wird nachlassen. Mit dem Ergebnis, dass die gesamte Veranstaltung in seinen Augen an Relevanz und Qualität verliert.

Ganz allgemein kann festgestellt werden, dass die Teilnehmer an die Form der Präsentation zunehmend höhere Ansprüche stellen; die Zeiten, in denen ein Speaker ein paar Charts oder Folien präsentieren konnte, auf dem das Gesagte zusammengefasst oder einfach nur schriftlich nochmals kommuniziert wird, sind endgültig vorbei.

Geschwindigkeit als relevanter Faktor für den Keynote-Speaker der Zukunft

Der Tatsache, dass Informationen in immer schnellerer Abfolge und in kürzeren Sequenzen kommuniziert werden, muss ein erfolgreicher Keynote-Speaker Rechnung tragen. Was vor einigen Jahren noch als spannend empfunden wurde, wird heute schon oftmals als langatmig und damit langweilig wahrgenommen. Viele erfolgreiche Keynote-Speaker entwickeln daher immer neue und effektivere Konzepte, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und ihre Zuhörer zu fesseln.

Erfolgreiche Redner und Referenten gestalten ihre Präsentationen so, um den Teilnehmern das Lernen und das Verstehen der Botschaft zu erleichtern. Sie konzentrieren sich darauf, wie das Publikum die Informationen wahrnehmen möchte und wechseln somit vom „Informations-Lieferanten“ zum „Informations-Partner“.

Fazit

Die Rolle der Keynote-Speaker entwickelt sich ständig weiter, angetrieben und gefordert von den immer neuen Formen der allgemeinen Informations-Vermittlung. Zusammengefasst kann man die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Keynote-Rede auf folgende Anforderungen verkürzen:

  • Schneller
  • Klarer
  • Moderner
  • Interaktiver

Gerne möchten wir Sie einladen, in einem persönlichen Beratungsgespräch tiefer in die Zukunft des Meeting-Designs einzutauchen und gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Team herauszufinden, welche Trends und Storytelling-Strategien und Keynote-Speakers für Sie und Ihr Unternehmen in Zukunft relevant sein werden!

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